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Reject-Richtlinie (DMARC)

Die DMARC-Richtlinie p=reject weist E-Mails ab, die die Authentifizierung nicht bestehen. Funktionsweise, Vorteile und der sichere Weg zur Durchsetzung.


Was ist eine Reject-Richtlinie in DMARC?

Eine Reject-Richtlinie in DMARC weist empfangende Mailserver an, jede Nachricht zu blockieren, die die DMARC-Authentifizierung nicht besteht. Sie ist die strengste Durchsetzungsstufe und wird durch das Tag p=reject in einem DMARC-DNS-Eintrag definiert.

 

Sehen Sie sich das einminütige Erklärvideo an:

 

Verwendet eine Domain eine Reject-Richtlinie, werden E-Mails, die das SPF- und DKIM-Alignment nicht bestehen, direkt am Mail-Gateway abgewiesen und erreichen weder den Posteingang noch den Spam-Ordner des Empfängers.

Wie funktioniert eine Reject-Richtlinie?

Ein DMARC-Eintrag enthält ein Richtlinien-Tag (p=), das Mailservern vorgibt, wie sie mit Nachrichten umgehen sollen, die die Authentifizierung nicht bestehen. Die drei Optionen sind none, quarantine und reject.

Hier ein Beispiel für einen DMARC-Eintrag mit Reject-Richtlinie:

 
v=DMARC1; p=reject; rua=mailto:dmarc-reports@example.com; ruf=mailto:forensics@example.com

 

Besteht eine Nachricht unter dieser Konfiguration weder das SPF- noch das DKIM-Alignment, verweigert der empfangende Server die Zustellung. Der Absender erhält eine Bounce-Nachricht (SMTP-Status 550), die anzeigt, dass die E-Mail wegen fehlgeschlagener Authentifizierung nicht angenommen wurde.

Diese strikte Durchsetzung verhindert, dass Unbefugte Ihre Domain nutzen, um betrügerische oder gefälschte E-Mails zu versenden.

Vorteile und Überlegungen beim Einsatz von Reject

Eine Reject-Richtlinie bietet den stärksten möglichen Schutz vor Domain-Spoofing und Phishing-Angriffen. Sie stellt sicher, dass unter Ihrem Domainnamen nur korrekt authentifizierte Nachrichten angenommen werden, und stärkt damit Sicherheit und Markenreputation.

Bevor eine Organisation zu einer Reject-Richtlinie wechselt, sollte sie jedoch zuerst:

  • SPF und DKIM für alle legitimen Versanddienste einrichten.
  • p=none und p=quarantine für Überwachung und Tests nutzen.
  • Aggregierte DMARC-Berichte auswerten, um zu bestätigen, dass alle autorisierten Absender die Authentifizierung bestehen.

Ein zu früher Wechsel zu p=reject kann dazu führen, dass legitime E-Mails blockiert werden, wenn ihr Alignment nicht korrekt konfiguriert ist.

Reject-Richtlinie und DMARCeye

DMARCeye hilft Organisationen, sicher zu einer Reject-Richtlinie überzugehen, indem es klare Sicht auf die Authentifizierungsleistung bietet.

Über das Reporting-Dashboard zeigt DMARCeye, welche Absender die DMARC-Prüfungen nicht bestehen und ob Ihre legitimen Mailströme bereit für die vollständige Durchsetzung sind. Sobald Ihre Daten eine stabile Authentifizierung bestätigen, begleitet DMARCeye Sie bei der Umsetzung einer Reject-Richtlinie und unterbindet damit Spoofing und die unbefugte Nutzung Ihrer Domain.

Möchten Sie wissen, wie gut Ihre eigene Domain geschützt ist? Führen Sie eine kostenlose DMARC-Prüfung durch:

 

 

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Um mehr über DMARC und verwandte Begriffe zu erfahren, besuchen Sie das DMARCeye-Glossar.


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