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Malware

Malware erreicht Opfer meist per E-Mail: über Anhänge, Links und Makros. Erkennungsstrategien und die Rolle von SPF, DKIM und DMARC bei der Abwehr.


Was ist Malware?

Malware ist Schadsoftware, die darauf ausgelegt ist, in Computersysteme einzudringen, sie zu beschädigen oder sich unbefugten Zugriff auf Systeme und Daten zu verschaffen. Im E-Mail-Kontext setzen Angreifer Malware häufig als Schadcode ein, der über Anhänge, Links zu infizierten Websites oder eingebettete Skripte verbreitet wird. E-Mail bleibt einer der häufigsten Verbreitungswege für Malware, weil Angreifer damit schnell viele Ziele erreichen und Empfänger per Social Engineering dazu bringen können, schädliche Inhalte auszuführen.

Per E-Mail verbreitete Malware reicht von vergleichsweise harmlosen Ärgernissen bis zu hochgradig zerstörerischen Werkzeugen. Beispiele sind Ransomware, die Dateien verschlüsselt und Lösegeld fordert, Banking-Trojaner, die Zugangsdaten stehlen, Spyware, die Nutzeraktivitäten aufzeichnet, und Remote-Access-Trojaner, die Angreifern die Kontrolle über einen kompromittierten Rechner geben. Angreifer kombinieren Malware häufig mit Phishing-Techniken, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Empfänger Anhänge öffnen oder Links anklicken.

So funktioniert E-Mail-Malware

E-Mail-basierte Malware-Kampagnen folgen üblicherweise einer Abfolge aus Aufklärung, Zustellung und Ausführung. Angreifer gestalten Nachrichten, die legitim wirken, mit gespooften Absendern, täuschend ähnlichen Domains oder kompromittierten Konten. Dann hängen sie schädliche Dateien an (Office-Dokumente mit Makros, ZIP-Archive, ausführbare Dateien) oder fügen Links zu präparierten Websites ein. Öffnet ein Nutzer den Anhang oder folgt dem Link und aktiviert eingebettete Inhalte, installiert sich die Malware und beginnt mit ihren Schadaktivitäten.

  • Anhangbasierter Schadcode: Dokumente oder ausführbare Dateien, die beim Öffnen Code ausführen
  • Linkbasierter Schadcode: URLs zu Websites mit Drive-by-Downloads oder Formularen zum Abgreifen von Zugangsdaten
  • Makro-aktivierte Dateien: Office-Dokumente, die zur Aktivierung von Makros auffordern, um schädliche Skripte auszuführen
  • Schädliche Archive: komprimierte Dateien, die Gateway-Scanner zu umgehen versuchen

Strategien zur Erkennung und Prävention

Die Abwehr von E-Mail-Malware erfordert eine Kombination aus technischen Kontrollen, Richtlinien und Sensibilisierung der Nutzer. Keine einzelne Maßnahme reicht für sich allein aus, mehrschichtige Verteidigung ist deshalb der Branchenstandard.

  • SPF, DKIM und DMARC veröffentlichen und durchsetzen, um gespooften Absendern den Erfolg zu erschweren
  • Gateway-Antivirus, Sandboxing und URL-Scans einsetzen, um schädliche Anhänge und Links zu erkennen
  • Verdächtige Dateitypen blockieren oder unter Quarantäne stellen und Content Disarm and Reconstruction (CDR) für Anhänge verlangen
  • Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren, um Schäden durch gestohlene Zugangsdaten zu begrenzen
  • Endgeräte und Server aktuell halten und Endpoint-Detection-and-Response-Werkzeuge (EDR) einsetzen
  • Regelmäßige Phishing-Simulationen und Schulungen durchführen, um riskantes Verhalten zu verringern
  • Die Ausführung von Makros einschränken und Nachrichten blockieren oder unter Quarantäne stellen, die zur Aktivierung von Makros auffordern

Schnelle Reaktion auf Vorfälle und automatisierte Takedown-Prozesse für schädliche Domains und URLs verkleinern die Angriffsfläche und verkürzen die Dauer von Kampagnen. Die Überwachung von Telemetriedaten, etwa Spitzen bei Bounces, Beschwerden oder ungewöhnlichen Versandmustern, kann frühzeitig vor aktiven Malware-Kampagnen warnen.

Malware und DMARCeye

DMARCeye hilft Organisationen, Malware-bezogene Bedrohungen zu erkennen, indem es Authentifizierungsfehler, sendende IPs und Nachrichtenmuster über Postfachanbieter hinweg korreliert. DMARC und verwandte Protokolle erkennen Malware zwar nicht direkt, sie verringern aber die Wirksamkeit der Nachahmungstechniken, mit denen Angreifer Empfänger zum Ausführen von Malware verleiten.

DMARCeye wertet aggregierte und forensische DMARC-Daten aus, um verdächtige Absender, täuschend ähnliche Domains und kompromittierte Konten sichtbar zu machen, die häufig für die Verbreitung von Malware genutzt werden. Die Plattform hebt außerdem ungewöhnliche Volumina, untypische Anhangstypen und Wiederholungstäter hervor und beschleunigt so Untersuchung und Behebung.

Registrieren Sie sich für die kostenlose Testversion von DMARCeye und schützen Sie Ihre E-Mail-Domain.


Um mehr über DMARC und verwandte Begriffe zu erfahren, besuchen Sie das DMARCeye-Glossar.


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