None-Richtlinie (DMARC)
Die DMARC-Richtlinie p=none überwacht die E-Mail-Authentifizierung, ohne die Zustellung zu beeinflussen: der erste Schritt jeder DMARC-Einführung.
Was ist eine None-Richtlinie in DMARC?
Eine None-Richtlinie ist die einfachste DMARC-Richtlinieneinstellung. Sie weist empfangende Mailserver an, keine besondere Maßnahme zu ergreifen, wenn eine Nachricht die DMARC-Authentifizierung nicht besteht.
Sehen Sie sich das 1-minütige Erklärvideo an:
Sie wird durch das Tag p=none in einem DMARC-DNS-Eintrag angegeben. Ist dieser Modus aktiv, werden E-Mails, die die SPF- oder DKIM-Prüfung nicht bestehen, dennoch an die Empfänger zugestellt, und der Domain-Inhaber erhält aggregierte Berichte, die zeigen, wie seine Domain für E-Mails genutzt wird.
Wie funktioniert eine None-Richtlinie?
In einem DMARC-Eintrag legt das Richtlinien-Tag (p=) fest, was ein empfangender Mailserver tun soll, wenn eine Nachricht die Authentifizierung nicht besteht.
Beispiel für einen DMARC-Eintrag mit einer None-Richtlinie:
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc-reports@example.comUnter einer None-Richtlinie passiert Folgendes:
- Der Mailserver des Empfängers prüft die SPF- und DKIM-Authentifizierung.
- Besteht die Nachricht die Prüfung nicht, wird sie dennoch zur Zustellung angenommen.
- Der Server sendet einen aggregierten DMARC-Bericht an die im
rua-Tag angegebene Adresse.
So können Domain-Inhaber ihre aktuelle E-Mail-Versandlandschaft überwachen und verstehen, bevor sie strengere Richtlinien durchsetzen.
Warum beginnen Organisationen mit einer None-Richtlinie?
Eine None-Richtlinie wird üblicherweise als erste Phase einer DMARC-Einführung genutzt. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse, ohne die E-Mail-Zustellung zu beeinträchtigen. Durch das Sammeln von DMARC-Berichten können Administratoren erkennen:
- Welche legitimen Dienste E-Mails für ihre Domain versenden
- Welche IP-Adressen oder Drittanbieter-Tools möglicherweise eine SPF- oder DKIM-Einrichtung benötigen
- Ob Spoofing oder unbefugter E-Mail-Versand versucht wird
Sobald genügend Daten gesammelt wurden und alle legitimen Quellen korrekt authentifiziert sind, kann die Richtlinie auf p=quarantine und später auf p=reject angehoben werden, um den Schutz zu verstärken.
None-Richtlinie und DMARCeye
DMARCeye hilft Organisationen, die Phase der None-Richtlinie voll auszuschöpfen, indem es komplexe XML-basierte DMARC-Berichte in klare, visuelle Erkenntnisse umwandelt.
Nutzt eine Domain p=none, verarbeitet DMARCeye automatisch alle eingehenden Daten und zeigt, welche Absender legitim sind, welche die Authentifizierung nicht bestehen und wie oft Spoofing-Versuche vorkommen.
So lässt sich der sichere Übergang von der Überwachung zur Durchsetzung leichter planen, und Ihre Domain erreicht starken Schutz, ohne den legitimen Mailfluss zu unterbrechen.
Möchten Sie wissen, wie gut Ihre eigene Domain geschützt ist? Führen Sie eine kostenlose DMARC-Prüfung durch:
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